Donnerstag, 19. November 2009

Milchkarton-Basteltipp


Hier und da in den Blogs liest man von Erkältung, Quarantäne oder sonstigen Umständen.
Damit die Zeit dabei nicht zu lang wird, habe ich mich beeilt, um wieder einen Basteltipp weiter zu reichen. Einige hatten ja schon einen Tetrapack vorbereitet. Dabei betone ich ausdrücklich, dass ich die Idee auch "nur" aus dem Net habe. Ich finde die Idee aber echt super, da kein teures Material benötigt wird, es einfach nachzubasteln ist und auch für Kinderhände geeignet und schlussendlich auch nett aussieht.


Man braucht also den besagten Milch- oder Saftkarton, der vorher gründlich gereinigt und ausgetrocknet wurde. (dazu den obere Teil einfach abschneiden) Außerdem ein paar Reste von Geschenkpapier, Schere, Leimstift, Tesafilm, Lochzange, Kordel und eventuell ein bisschen Schnickschnack zum Verzeiren.


Als erstes Papier zuschneiden, es sollte oben und unten ein bisschen überstehen. Einmal um die Längsseite des Tetrapacks wickeln und die offene Seite mit Klebestift bestreichen und ankleben.
Der untere Teil wird eingeschlagen, wie beim Verpacken einer Schachtel oder eines Buches, dieses mit Tesafilm fixieren.
Den oberen Überstand (3-5 cm reichen völlig aus) vorsichtig nach innen krempeln und evtl. mit Klebstreifen etwas festkleben.


Nun mit der Lochzange noch vier Löcher stanzen, Kordel durchziehen und fertig ist die Geschenkverpackung.


Mit Schleifenband, Schildern, Fotos, Streuteilen ec. verziert sieht es richtig nach was aus.
Und ist sogar wasserdicht ( Anmerkung von Göga)


Und wenn man einmal anfängt .......


da kann man gar nicht wieder damit aufhören. Ich werde es heuer als Plätzchentüten-Geschenkhülle nehmen. (und ich habe auch noch eine andere Verwendungsidee, dazu später Fotos)

Daran habe ich die letzten drei Tage immermal wieder gearbeitet. Ich verrate natürlich noch nicht, was es wird.
Ist auf alle Fälle eine nervige, klebrige und zeitraubende Sache.
Durchhalten lässt mich nur das fertige Objekt, was ich in meinem Geiste vor mir sehe.


Und das kommt raus, wenn Ehemänner auch mal Lust haben, ein bisschen kreativ zu sein.

So, nun wünsche ich allen kranken und schnupfenden Muttis und Kindern gute Besserung und wer mag viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥

P.S. Ich habe nun auch den original-Link für das Minialbum gefunden:
guckst du H i e r

Dienstag, 17. November 2009

Hallo Bastelmuttis

Ein kleines Minialbum, schnell aus einem Quadrat gefaltet. Den Link habe ich bis jetzt noch nicht wieder gefunden. Darum folgt jetzt eine fotounterstützte Anleitung.


Bei dem hier gezeigten Modell habe ich eine A4 Seite benutzt, was aber doch recht klein ist, wenn man wirklich auch Fotos ec. reinkleben will. Das Innenleben hat ein Maß von 5x5 cm.


Optimaler ist ein quadratisches Stück Papier ca. 29 x 29 cm oder größer.


Das Papier wird dann zur Mitte gefaltet und wieder geöffnet, dann zunächst die untere Hälfte zur Mitte falten, im Uhrzeigersinn drehen und die andere Seite zur Mitte falten. Den gleichen Vorgang nach dem wiederholten Drehen des Blattes wiederholen, so dass das Blatt in 16 gleich große Quadrate gefaltet daliegt.


Mit der Schere werden dann abwechselnd von unten und oben Schnitte gesetzt, dabei muss immer eine Fläche zusammenhängend bleiben.

von links nach rechts werden nun die Streifen leporelloartig zusammengefaltet und jeweils nach hinten umgelegt, bis alle 4 Reihen auf diese Weise gefaltet wurden.

Als nächstes müssen zwei Pappen zurechtgeschnitten werden, die als Deckel und Rücken des Albums dienen. (Etwa 2-3 mm größer als die Innenseiten.)

Von dem Papier, mit dem die Pappen bezogen werden sollen, ebenfalls 2 Quadrate zurechtschneiden, ca.1,5 cm größer als Deckel und Rückenpappe.


Zum Beziehen ist ein Leimstift bestens geeignet.
Zum Schluss wird das Minialbum zusammengesetzt. Das Schleifenband wird beim zusammenkleben der Teile zwischen Innenteil und Deckel, bzw. Rücken eingeleimt


Nun kann die Außengestaltung in Angriff genommen werden. Natürlich eignen sich dafür Stanzer ganz ausgezeichnet. Ich habe den Muschelkreisstanzer von Stampin up benutzt, den ich mir bei Ilona Kozok bestellt hatte.

So, ich hoffe, ich konnte einigen eine kleine Freude machen.
Nun ist`s erst mal wieder gut für heute. Inzwischen könnt ihr schon mal einen leeren Milch- oder Saftkarton ausspülen und bereitstellen.
Das nächste Mal zeige ich euch, was man daraus schönes machen kann.

Herzliche Grüße eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥

P.S. Wir haben morgen Feiertag - ♪♪♪♪♪ ♪♪ ♪♪♪

Mittwoch, 11. November 2009

Gebasteltes


Heute war mein 2. Kreativkurs in der Schule. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, so kann ich nur mein Musterbeispiel zeigen.


Es ist ein kleines Fotoalbum, das Innenleben wird nur aus einem quadratischen Stück Papier gefaltet, Vorder-und Rückseite ist ein Stück Pappe, was mit Designerpapier geklebt wurde.
Die Anleitung dafür habe ich mal im Netz gefunden, wenn ich sie wiederfinde stelle ich mal einen Link ein. Auf alle Fälle waren die Kids begeistert und deren Ergebnisse könnten sich echt sehen lassen. Sie waren richtig bei der Sache.


Vorige Woche bekam ich den Auftrag, Bastelmaterial einzukaufen. Also - ich kaufen - Schule bezahlen. Natürlich hatte ich ein Limit, aber es war herrlich mal so richtig zwischen Papier, Knöpfen, Stoffen, Farben und Holz zu schwelgen. Mal sehen, was daraus alles entstehen wird.


Das sind die kleinen Herbstkörbchen, die vorige Woche unter den geschickten Händen der Kinder entstanden sind. Als ich den Glitterglue auspackte, waren die Mädels nicht mehr zu halten. *g*


Es war ein schöner Nachmittag und die Aufregung war auch schnell verflogen - basteln beruhigt eben.


Das kleine, rote Etwas ist eine Verpackung, die ich über "Von Hand zu Hand" mal HIER gefunden habe. (auf Zeichenkarton ausdrucken, ausschneiden und vor dem Zusammenstecken noch als Schablone auf dem Lieblingspapier beutzen. Die gezeigte Variante reiche ich an unsere Winterquartier-Vermieterin weiter, die für ihre Pension immer Advents-Teller-Deko sucht. Mal sehen, ob ihr das gefällt. Innenrein passt aus jeden Fall eine kleine Süßigkeit, oder ein Lebkuchen ec.


Ein kleines Schildchen dran und schwupps siehts nach was aus, finde ich.


Die beiden bestellten Pilze habe ich am WE nun noch schnell vor dem herannahenden Advent fertiggestellt. Mein schlechtes Gewissen plagte mich wirklich sehr und das war dann Motivation genug. Nun stehen sie noch 1-2 Wochen rum,bis sie den Nussknackern und Engeln weichen müssen.


Und zuletzt zeige ich noch, was man aus Schwedenpapier schönes machen kann. Z.Bsp. kleine Briefumschläge für Einladungskarten.

So, das wär dann erst mal alles. Ideen habe ich für die nächsten Tage reichlich. Mal sehen, ob ich zu was komme.
Bis dahin grüßt euch herzlich eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥

Sonntag, 1. November 2009

01.11. - Gemischtes



Es war einmal ein kleines Cuttermesser und ein Stück weißer Tonkarton und ein eifriger Bleistift.


Lange nicht mehr gemacht - ein Scherenschnitt. Das liegt wieder voll im Trend habe ich gelesen. Auch zu sehen bei Farbenwerkstatt und Kleines Handwerk.



Wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, dann bleibt man lieber mit heißem Tee am Ofen hocken.


Heute haben wir mit Kindern gebastelt. Erst Pinienzapfen gesammelt, auf der Heizung getrocknet damit sie sich öffnen und dann wurden daraus mit Bastelfedern und Pistazienschalen diese schrägen Vögel.


Die Prototypen für den ersten "Kreativkurs" an einer örtlichen Schule. Am Dienstag gehts los und ich bin schon ein bisschen aufgeregt. 13 Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse haben sich zu diesem Ganztagsangebot angemeldet. Nun bin ich gespannt, wie alles abläuft und natürlich freue ich mich auch darauf. (wer weiß, vielleicht mache ich ja nochmal das Hobby zum Beruf - haha)


Am Freitag war ein Werbeprospekt von Buttinette im Briefkasten. Im Angebot diese wunderschönen Stoffpakete zu einem sagenhaften Preis.

Und weil am Wochende das Wetter so golden herbstlich war, habe ich mich locken lassen, den Herbst mit der Kamera ein bisschen einzufangen.


Was für ein sattes Gelb - jedes Jahr das Gleiche und doch immerwieder faszinierend neu.

Spiegelbild

Indian Summer in Sachsen


"Es ist gut und tut gut, auch für sich selbst ein aufmerksames Herz zu haben."

Bernard Clairvaux

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne neue Woche!

Eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥

Montag, 19. Oktober 2009

Wochenend und Sonnenschein........

..... was brauchst du mehr zum Glücklichsein.....

Unser WE war schön, aber das Wetter hat leider nicht mitgespielt. Natürlich sind wir NICHT mit dem Motorrad gefahren, sondern mit dem Auto. So wurden meine Nerven geschont.

Und als ich gestern abend meine Blogrunde drehen wollte, bin ich bei Gela im Lillestofhus hängengeblieben, wo ich mich kopfschüttelnd in das euch allen bekannte Thema vertieft habe.
Mit dem Mark.enrecht kannte ich mich bis jetzt wenig aus und klar, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber woher soll man als Laie wissen, dass nicht nur dieses bestimmte Logo geschützt ist, sondern alle, die auch nur im entferntesten Ähnlichkeit aufweisen?


Die hier macht keine Spuren und auch unter der Lupe bleiben die Punkte auf dem Stoff nur Punkte.
Ich habe das Kätzchen von neulich noch ein bisschen optimiert, da vier Beine eben besser sind als nur zwei.


Falls jemand von euch das Bedürfnis hat, auch so ein tapsenloses Kätzel zu nähen, dann bitte einfach auf A4 ausdrucken, ausschneiden und auf Lieblingsstoff übertragen.
Die Vorlage stammt aus einer alten Fensterbilderzeitschrift, ich habe sie lediglich noch ein bisschen abgewandelt.

Zum Schluss habe ich noch eine kleine Geschichte für euch, wenn ihr mögt:

VORAUSSCHAUEND
Ein junger Mann war auf dem Weg zum nächsten Markt.
Er hatte einen großen Kupferkessel auf den Rücken geschnallt,
in der rechten Hand hielt er ein gackerndes Huhn und einen Wanderstab,
und an der linken Hand führte er eine Ziege.
An einer Weggabelung traf er ein hübsches Mädchen.
Da auch sie zum Markt wollte, gingen sie gemeinsam weiter.
Nach einer Weile kamen sie an eine finstere Bergschlucht. Das Mädchen blieb stehen:
"Nein, durch diese einsame Schlucht gehe ich nicht. Du könntest die Gelegenheit ausnutzen, ummich zu umarmen und zu küssen."
"Wie sollte ich dich denn umarmen und küssen?", wehrte sich der Junge. "Ich habe einen Kupferkessel auf dem Rücken, an der einen Hand führe ich die Ziege, und in der anderen Hand halte ich ein Huhn und einen Stock."
"Nun", antwortete das Mädchen, "du könntest das Huhn auf die Erde setzen und den Kessel darüberstülpen, den Stock fest in die Erde stecken und die Ziege daran binden, und dann könntest du mich umarmen und küssen."
Nachdenklich starrte der junge Mann das Mädchen an und entgegnete:
"Gott segne deine Weisheit!"
Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort.

Aus dem Arabischen

Herzliche Grüße - bis bald - eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥

Montag, 12. Oktober 2009

Post am 12.


Diese Kosemetiktasche für meinem Mann zum Geburtstag .


Am Freitag war endlich der heißersehnte Katalog von Stampin up im Briefkasten, den ich bei Ilona vom Stempelhaus gewonnen hatte.
Liebe Ilona, ich habe mich wirklich riesig gefreut, Ich kam vom Büro nach Hause, hatte sturmfrei und konnte mich mit ner Tasse Kaffee ganz gemütlich aufs Sofa setzten und mich von den sagenhaften Ideen inspirieren lassen. Und du hörst ganz sicher von mir.


Ein besonderes Auge habe ich auf die Stanzer geworfen. Den ovalen Muschelkreis und den Ovalen mit dem glatten Rand, die stehen schon auf meiner Wunschliste.


Wenn der Sonntag verregnet und grau und trüb ist, dann kann man schön ausschlafen und anschließend gemütlich an der Nähmaschine sitzen und z.B Buchhüllen nähen.
Endlich bin ich auch dahintergekommen, wie man die näht, ohne, dass man eine Naht sieht.
Ich habe erst lange überlegt und dann einfach mal probiert.
Für die meisten von euch ist das ja Pippifax, ich weiß. Aber sollte auch jemand, so wie ich bissel länger brauchen: so habe ich es gemacht:



Erst zwei Lagen Stoff rechts auf rechts in der Größe, wie für das jeweilige Buch passend ist. (mit Nahtzugabe) Dann rechts und links mit einer Naht schließen.


Umwenden und Bügeln

Dann die Einstecklaschen umbügeln und an der Futterstofflage feststecken.


Wieder wenden, bügeln und dann oben und unten zunähen, eine Wendeöffnung lassen, anschließend wieder umwenden - fertig (Wendeöffnung zunähen)


Buch einlegen, wie hier zum Beispiel ein Hausaufgabenheft für einen begeisterten Fußballspieler aus der 2. Klasse.


Mit einem kleinen Herbstgedicht will ich enden:
(Habs neulich in der Handtasche gefunden,
auf einen Notizzettel gekritzelt.)


H e r b s t g e f ü h l

Müder Glanz der Sonne!
Blasses Himmelblau!
Von verklungner Wonne
Träumet still die Au.
An der letzten Rose
Löset lebenssatt
Sich das letzte lose,
Bleiche Blumenblatt!
Goldenes Entfärben
Schleicht sich durch den Hain!
Auch Vergehn und Sterben
Däucht mir süß zu sein.

Karl von Gerok

Liebe Grüße - bis bald - eure Crea-Nette ♥ ♥ ♥


edit: Eine andere, auch sehr schöne Variante um eine Buchhülle zu nähen, findet ihr hier:

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Nur eine kleine Geschichte


Es war einmal eine kleine Spinne,
die lebte in ihrem Netz herrlich und in Freuden.
Alles war gut, bis sie hörte:
Die Welt ist anders geworden, du musst dich anpassen,
du musst Altes aufgeben,
du musst dich neu orientieren,
du musst rationalisieren.
Die Spinne war nie aufgeregt, aber der Vorwurf der Rückständigkeit
machte sie nervös.
Umgehend inspizierte sie ihren Betrieb.
Aber kein Faden war überflüssig,
jeder war für das Geschäft dringend notwendig.
Fast verzweifelt fand sie schließlich einen Faden, der senkrecht nach oben lief.
Dieser hatte noch nie eine Fliege eingebracht,
er hatte noch nie seinen Wert erwiesen und schien
überflüssig und völlig nutzlos zu sein.
Schnell biss die Spinne den Faden ab.
Was dann passierte ist klar.
Das ganze Netz fiel in sich zusammen und ging kaputt.
Der Faden nach oben war der, auf den es ankam und an dem alles hing.


Und woran hängt dein Lebensfaden???

Bis bald eure Crea-Nette